Monatsarchiv: Juni 2010

Caro

Wir haben mal wieder etwas für die Warnemünder Woche gebastelt, u.a. mit Caro

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Pete-Fete-Fotos!!!

Vielen Dank an Andreas Ehrig für die tollen Bilder aus dem Zwischenbau!

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Pete-Fete 5 – die Aftershowfotos

Großer Dank an alle, die da waren! War ein riesen Spaß, wird wiederholt.

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Artikel im 0381-Magazin

Musik aus Rostock

"Ja, das war schon sehr gut,  das machen wir  gleich noch mal!"

„Ja, das war schon sehr gut, das machen wir gleich noch mal!“

Jun 10

Die meisten kennen diese Produzentensprüche aus dem Fernsehen und natürlich hat auch Pete die drauf, wenn er in seinem kleinen Regieraum sitzt und die Musiker in die Spur weist. Peter Grützmann (43) ist Rostocker und Produzent im petemusik Tonstudio, in der Rockschmiede, in Marienehe, direkt neben der Rock- und Popschule. Das Studio wird in diesen Tagen 5 Jahre alt und es wird Zeit für die nächste große Fete und einige Antworten.

0381-MAGAZIN: Du bist Musikproduzent, warst aber auch mal Musiker …
Pete: Mit 16 Jahren bin ich in meine erste Band (Rosa Rock, später Dead Bang) eingestiegen und habe seitdem eigentlich immer Musik gemacht, mit allen Höhen und Tiefen. Als Musikproduzent musst du das auch alles mitgemacht haben, finde ich, nur so kannst du für Bands auch glaubhaft rüberkommen.

0381-MAGAZIN: Was genau machst du da den ganzen Tag?
Pete: Als erstes Kaffee kochen. Dann habe ich entweder eine Band im Haus, mit der ich aufnehme, oder ich arbeite alleine. Das heißt dann meistens mischen und mastern. Manchmal auch Auftragskompositionen einspielen oder alberne Werbespots und Jingles basteln. Gehört alles dazu, darum wird’s auch nie langweilig.

0381-MAGAZIN: Wie kam es zu diesem Job?
Pete: Anfang der 90er Jahre war ich mit meiner damaligen Band in einem Rostocker Studio, um ein paar Demos aufzunehmen. Der Studiomensch dort hatte gerade einen Auftrag, viele Radio-Jingles zu komponieren und wenig Zeit. Er bot mir den Job an. Komponieren war für mich eigentlich auch kein Problem, ich hatte nur von der ganzen Technik keine Ahnung. Also hab ich mich Crashkurs-mäßig mit allem beschäftigt und sehr viel rumprobiert. Irgendwann hat er mich dann fest eingestellt und ich blieb etwa 10 Jahre bei MW Productions. Da habe ich dann z.B. auch die Caspars vorgesetzt bekommen.

0381-MAGAZIN: Hast du Vorbilder?
Pete: Keine echten Personen. Wenn ich sehr gute Produktionen höre, überlege ich mir, wie die das hinbekommen haben. Und dann versuche ich das auch. Das ist ein ständiger Prozess in der Hoffnung, immer besser zu werden. Ein Mensch hat mich in dieser Zeit aber doch irgendwie beeindruckt, Rolf Köhler. Wir hatten damals mit Dead Bang einen Sponsor, der hat uns 1992 für einen Monat in ein riesiges Hamburger Studio gesteckt, das kostete unglaubliche 2000 Mark am Tag. Rolf war dort u.a. auch Produzent. Saxon hatten dort gerade ihr Album aufgenommen und nun durften wir in deren Betten schlafen. Und auf dem Pult dort wurden schon die ganz großen Bee Gees Hits aufgenommen, bevor das Ding nach Deutschland kam und mit einem Kran ins Studio gehoben wurde. Ein ganzer Monat im Studio ist extrem anstrengend, insofern kann ich auch keine Gnade aufbringen, wenn ich die Bands mal ein paar Tage bei mir quäle (grinst). Aber diese ganzen Heldengeschichten bezüglich der Technik habe ich hier überhaupt nicht zu bieten bei petemusik. Im Wesentlichen nur mich selbst und mein Können. Beim Produzieren braucht man eben Typen, die könnten auch mit einem Kassettenrekorder was Gutes aufnehmen. Rolf war auch so einer, ganz ruhig und unendlich talentiert. Dieter Bohlen mag das zwar nicht hören, aber Rolf war der, der auf den Blue System-Alben die Solo-Stimmen gesungen hat. Davon mag man ja persönlich halten, was man will, aber die Essenz ist doch immer, dass man was drauf haben muss. Rolf ist leider vor zwei Jahren gestorben, aber er ist für mich das gewesen, was ein sehr guter Produzent eben sein muss: ein sehr guter Musiker.

0381-MAGAZIN: Wie ist die Rostocker Musikerszene heutzutage und wie unterscheidet sie sich von der damals?
Pete: Als ich anfing, Musik zu machen, war alles noch sehr überschaubar. In Rostock gab es nur eine Hand voll Bands und die meisten spielten bloß Coversongs. Man hat gut zu tun gehabt und bekam einigermaßen anständige Gagen. Heute ist das anders. Es gibt viele gute und sehr eigenständige Bands in Rostock und MV. Vom Songwriting kann man das auch nicht mehr mit früher vergleichen. Da hat sich Vieles positiv entwickelt, irgendwie pluralistischer. Ich finde es nur schrecklich, wenn Bands miserable oder gar keine Gagen mehr bekommen. Kultur kostet nun mal auch Geld, auch wenn da gerne zum eigenen Vorteil anders argumentiert wird. Ich würde mir wünschen, dass Bands sich gegenseitig stärken, indem sie immer Gagen nehmen, damit die Wertschätzung wieder anders wird. Der große Geiz ist glaub ich tendenziell auch vorbei und man gibt schon wieder gezielt für gute Sachen gerne Geld aus.

0381-MAGAZIN: Was gefällt dir am wenigsten an deiner Arbeit und was am meisten?
Pete: Neulich haben wir z.B. für eine Produktion so ein metallisches Geräusch gesucht und wollten nichts aus irgendeinem Archiv. Also haben wir auf allem möglichen rumgekloppt, bis wir meinten, das ist es. Dann noch den Sound verfremden und schon hat man was Neues. Das sind Dinge, die mir gefallen. Was ich nicht mag, ist, wenn Leute völlig unvorbereitet ins Studio kommen oder überhaupt nichts können. Kommt alles vor. Das hat dann mehr was von Schadensbegrenzung. Aber eines ist mal festzuhalten. Mir geht es überhaupt nicht darum, irgendwelche vermeintlichen Größen ins Studio zu bekommen. Bei mir wird jeder gleich behandelt, das ist mir sehr wichtig. Auch aus der kleinsten Schülerband will ich das Beste hervor kitzeln und da gebe ich mir genauso Mühe wie bei Profis. Nur MMudHdG bekommen eine Sonderbehandlung, kleiner Scherz.

0381-MAGAZIN: Was hältst du von deinen Rostocker Kollegen?
Pete: Naja, über die meisten weiß ich gar nicht so viel. Die Sachen, die Charlie von Coogans Bluff (ursprünglich auch Rostocker) macht, finde ich gut. Da hört man, dass er es mit Liebe tut und auch was davon versteht. Ansonsten würde ich definitiv Jörger von den Tricky Lobsters zu den Guten zählen.

0381-MAGAZIN: Was erwartet uns denn bei der großen Pete-Fete?
Pete: Kommt doch einfach vorbei und guckt: am Freitag, den 4. Juni, ab 21 Uhr im Zwischenbau. Ich freue mich auf viele nette Leute, die ich in den letzten Jahren kennenlernen durfte, und hoffe, dass der Laden voll wird. Für 5 Euro seht ihr ein paar Bands, die alle schon bei mir aufgenommen haben und danach gibt es Musik von den Seifenblasenmanifest-DJs.

Interview: GESINE SCHUER


Quelle: 0381-Magazin 06/10

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Juni 2010

Gewaltiger als die Erdanziehungskraft wirkt die blaue Unterwäsche zusammen mit den lackierten Zehnägeln des Vortages, zumindest bei JOHNNY RULES und wenn Juni ist. Sie geben das Schritttempo für ELOPILOT, die noch wankend mit Armors Pfeil in der Brust vor dem Spiegel stehen und sich das Haar zurechtmachen, vor. Damit sie nicht einfach in die Nacht fallen, haben sich SYSMAXIMUM eine Taschenlampe mitgenommen. Und für FINAL CURTAIN FALL sollte es im Weltall keine einsame Minute mehr geben, denn sie haben sich ihr Bestes für uns aufgehoben. Muss Liebe schön sein…

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Pete-Fete 4

+++NEWS+++

Einlass am Freitag im Zwischenbau ab 21 Uhr. KUDDE & DIE KUDDERS beginnen PÜNKTLICH um 21.30 Uhr! Also 30 Minuten, um das Buffet aufzuessen!

+++NEWS+++

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